Weihnachtsgruß des BFP-Präses

Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens

Liebe Bundesgemeinschaft und liebe Freunde,

ich danke Gott für das gesegnete Jahr 2017. Durch die Kraft des Herrn konnten wir vieles bewegen. Auch in diesem Jahr hat uns Gott die Möglichkeit gegeben, Menschen zu Christus zu führen, Gemeinde zu bauen und Trost zu spenden. Danke für euren Dienst und euren Einsatz. Was für ein Privileg und was für eine Freude ist es, im Auftrag des Herrn unterwegs zu sein! Als seine Botschafter durften wir in dieser friedlosen Zeit an vielen Stellen Friedenstifter sein und diesen Frieden in das unruhige Weltgeschehen, sei es geistlich oder politisch, bringen.

Für das neue Jahr 2018 wünsche ich uns, dass wir nicht so sehr auf die Umstände schauen, sondern weiterhin den Friedensfürsten verkündigen. Gleichzeitig gilt es, unsere Augen vor der Realität nicht zu verschließen, sondern in dem uns von Gott gegebenen Einflussbereich mutig aufzutreten.

In Erwartung des Friedensfürsten
Die Adventszeit neigt sich dem Ende zu – und das ist gut so, denn diese erwartungsvolle Haltung soll nicht endlos bleiben. Sie findet ihren Höhepunkt in der Erfüllung der Erwartung, nämlich der Geburt Christi, an die wir uns in diesen Tagen erinnern.

Auch damals, vor etwa zweitausend Jahren war die Erwartung groß. Das Volk Gottes sehnte sich nach dem verheißenen Messias und nach dem Frieden, den dieser bringen sollte. Genährt wurde ihre Sehnsucht durch das wunderbare Bild des Friedenreichs, welches Jesaja in seinem elften Kapitel zu Papier bringt.

So ist es keine Überraschung, dass sowohl die Geburt, als auch der Abschied Jesu von dieser Erde an mehreren Stellen eng mit dem Frieden verbunden sind, was die nächsten zwei Bibelstelen exemplarisch verdeutlichen:

»Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.« Lukas 2, 14
»Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch.« Johannes 14, 27a

Der innere Frieden
Aus diesem Blickwinkel wird deutlich, welch hohen Stellenwert Gott dem Frieden beimisst. Der hier erwähnte innere Frieden ist ein Frieden, den nur Jesus geben kann. Es ist das höchste menschliche Gut. Ohne ihn erscheint alles andere wenig wertvoll und von ihm hängt unser Wohlsein ab. Aus diesem Grund streben wir unser Leben lang danach.

Während Jesus im vierzehnten Kapitel des Johannesevangeliums seinen Jüngern diesen Frieden zusagt, bereitet er sie auf den Empfang des Friedens vor. Er ermutigt sie dazu, sich von destruktiven Gefühlen, beispielsweise Angst, Wut, Schuld, Ablehnung und Sorge zu befreien. Im Vertrauen auf Jesus Christus stellt sich der innere Frieden natürlich und mühelos ein. So gibt Jesus nicht nur seinen Jüngern, sondern auch uns heute das Geschenk des inneren Friedens.   

Ich wünsche uns, unseren Familien, unseren Freunden und Gemeinden ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein hoffungsvolles Jahr 2018. Ich wünsche uns den Frieden Christi als Grundlage unseres Denkens und unseres Tuns.

Euer Bruder und Präses

Johannes

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